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9. Februar 2024
Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Folgen des Potsdamer „Geheimtreffens“ werfen weiterhin ihren  Schatten auf das politische Geschehen. Thilo Sarrazin wünscht sich in diesem Zusammenhang einen ruhigeren Umgang mit der AfD. Die Regierungsparteien könnten am Beispiel der USA erkennen, dass das Dämonisieren des Gegners keine Punkte bringt. Wolfgang Röhl lässt angesichts der gegenwärtigen Hysterie den Fall Sebnitz Revue passieren – auch bei diesem Medienskandal aus dem Jahr 2000 war der deutsche Blätterwald einem fatalen Irrtum aufgesessen.

Ansgar Neuhof durchleuchtet erneut die Hintergründe von Correctiv und fand heraus, dass die glorreichen Faktenchecker noch staatsverbundener sind als bisher gedacht. Derweil konnte Achgut-Herausgeber Henryk M. Broder einen Sieg gegen das Innenministerium einfahren. Das Gericht folgte der Auffassung seines Anwalts Joachim Steinhöfel und befand, dass in einem von Nancy Faeser herausgebrachten Bericht über Muslimfeindlichkeit Broders Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Der Achgut-Herausgeber zeigte sich seinerseits enttäuscht, dass dieser Vorgang die Amtszeit der Ministerin um keine Stunde verkürzen wird.

Freundliche Grüße

Ihre Achgut-Redaktion
 

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg attestiert Verfassungsministerin Faeser einen Grundrechtseingriff zu Lasten von Henryk M. Broder. Das Innenministerium wurde mit gerichtlicher Hilfe gezwungen, diesen Rechtsbruch und die Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu beenden.
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„Das Gerichtsurteil gegen das Innenministerium zu meinem Fall freut mich natürlich, obwohl ich mich keinen Moment der Illusion hingebe, die Blamage könnte die Amtszeit der Ministerin auch nur um eine Stunde verkürzen.“
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Ist die Staatsnähe von Correctiv also noch größer als gedacht? Die bereits vertraglich fest fixierte Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Staat lässt darauf schließen. Correctiv bezeichnet sich zwar immer wieder als unabhängig. Die Fragezeichen an dieser Selbsteinschätzung sind aber mittlerweile riesengroß. Man ist fast geneigt zu sagen: gesichert staatsnah.
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Doch kein einschlägiger Medienmüllcontainer reicht an die Affäre Sebnitz heran. Der Fall kochte unmittelbar nach dem Düsseldorfer Anschlag hoch. Wieder waren es Medien, die da Strecken von kapitalen Böcken legten, und wieder blamierte Schröder sich erneut mit einem politisch gemeinten Signal. Der Warnpfiff eines Filmregisseurs bewahrte ihn in letzter Minute vor Schlimmerem.
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Nicht immer schärfere Töne im Kampf gegen die AfD retten das Prestige der parlamentarischen Demokratie in Deutschland, sondern allein mehr Erfolge bei dem Thema, das die AfD groß gemacht hat: wirksame Kontrolle der Grenzen und Verringerung des Zustroms an Asylbewerbern.
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Dies ist die autobiografische Aufarbeitung von Erlebnissen des Journalisten Boris Reitschuster, der nichts anderes tat als kritisch zu berichten, um nicht – wie andere – wegzuschauen und deshalb geächtet wurde. Ein Sittenbild Deutschlands, wo Zermürbung, Zersetzung und Vertreibung wieder zu anerkannten Mitteln im Kampf um die Meinungshoheit geworden sind.

Der Autor
Boris Reitschuster ist ein deutscher Journalist, Blogger und Sachbuchautor. Er ist Russland-Experte und war von 1999 bis zum August 2015 Leiter des Moskauer Büros von Focus. Er ist Autor mehrerer Bestseller über das Herrschaftssystem Wladimir Putins in Russland. Seit seiner Rückkehr aus Moskau hat er sich auch bei Deutschland-Themen einen Namen als kritischer Journalist und bohrender Nachfrager gemacht. Seine Internetseite „reitschuster.de“ wird von Millionen Menschen aufgerufen. Seit zwei Jahren lebt Reitschuster mit seiner Familie im Exil in Montenegro.


Kurzübersicht
ISBN 978-3-9822771-8-9
Sachbuch
Printausgabe Softcover, mit Klappen
Erscheinungsdatum: 1. Aufl. / 8.10.2023
216 Seiten
Format: 14,5 x 21 cm / Gewicht: 220 g

Printausgabe
ISBN 978-3-9822771-8-9
Achgut Edition
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1. Bild: Imago/Montage Achgut.com
2. Bild: Montage Achgut.com
4. Bild: Pixabay
5. Bild: Achgut.com
 
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